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Technik für packende 3D Filme[Teil2]

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Wie angekündigt, folgt nach Teil 1 nun Teil 2 zur Erläuterung der 3D Technik, in diesem Artikel wird Dolby 3D, Doppelprojektion, Technicolor 3D und Imax 3D kurz erklärt.

Dolby 3D

Diese Technik ist eine der teuersten 3D Funktionen. Es wird keine Silberleinwand benötigt, jedoch durch den großen Aufwand im Projektor ist es ziemlich kostenpflichtig. Im Projektor befindet sich ein Farbrad, welches nach dem Interferenz-Verfahren arbeitet. Es filtert die Bilder und sendet die übrig gebliebenen an die 3D Brille. Diese lichtet die Bilder abwechselnd ab. Außerdem wird noch ein Synchronserver benötigt um den gewünschten Effekt zu erzielen. Durch den hohen Preis der 3D Brillen kommt noch hinzu, dass diese sehr empfindlich sind und deshalb oft gereinigt werden müssen.

Doppelprojektion

Das Verfahren der Doppelprojektion ist komplizierter, zumal es nicht wie üblich durch einen einzigen Projektor verarbeitet wird, sondern es arbeitet mit einem Polarisationssystem. Dazu werden zwei Polarisierer, zwei Projektoren und eine    Polfilterbrille benötigt. Es ist von Vorteil, dass die 3D Brillen für kleines Geld leicht zu erwerben und auch in hellen und großen Räumen gut funktionstüchtig, sind. Die Kanaltrennung funktioniert einwandfrei, solange man den Kopf nicht zu sehr neigt. Auch hier ist eine Silberleinwand notwendig, um den 3D Effekt in gewünschten Maßen erkennen zu können.

Technicolor 3D

Technicolor 3D ist das jüngste aller Verfahren, welches ohne Projektor arbeitet. Man benötigt einen 35 mm Film, wobei die Bilder verkleinert und gestaucht werden. Durch eine extra Speziallinse werden die Bilder dann wieder vergrößert, sie erscheinen auf der Leinwand und werden speziell polarisiert. Das Technicolor 3D-Verfahren bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen sind es geringe Anschaffungskosten, wo die 3D Brillen und der Film zu gehören. Die Brillen können aus dem Masterimage-Verfahren verwendet werden. Die Nachteile spiegeln sich in diesem Verfahren wieder mit denen, die ebenfalls das zirkulare Polarisierungsverfahren verwenden.

Imax 3D

3D Brillen und eine Silberleinwand erzeugen den gewünschten Effekt, welcher durch das Polarisierungsverfahren entsteht. Auch hier liegen die Nachteile an der Anschaffung. Durch das lineare Verlaufen der Bilder ist das Neigen des Kopfes kaum möglich. Vereinzelt werden auch Shutterbrillen eingesetzt.

Fazit:

Man kann für alle verschiedenen Techniken, für den Einsatz von 3D, Vor- und Nachteile finden, ein wirklicher Standard kristallisiert sich daraus nicht unbedingt. Festzuhalten bleibt jedoch, dass die 3D Technik noch nicht zu 100 % ausgereift ist und somit auch für die kommende Zeit noch genügend Gesprächsstoff gibt.

One Response to “Technik für packende 3D Filme[Teil2]”

  1. Andy says:

    Da komme ich doch gleich mal auf einen Gegenbesuch vorbei. Endlich bringt mir mal jemand Klarheit in diesen ganzen aAkürzungen.

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